Die ganze Wahrheit über das Jazzorchester Muckefuck:


Die Geschichte des Jazzorchester Muckefuck begann 1996 als Reise ins Ungewisse. Der Neusser Klarinettist Jörg Dahmen gründete die Band mit drei Freunden (Werner Kilb/Banjo, Klaus Kappes/Gitarre und Jochen Schwabe/Bass).

In verschiedenen Besetzungen hatten die vier bereits als Rock-, Folk,- und Tanzmusiker gedient. Doch was tun, wenn man für Musiker mit unterschiedlichem Background ein neues Betätigungsfeld sucht? Gemeinsam einigten sich die vier auf das Abenteuer Dixieland-Jazz. Und so startete die Band zunächst eher als musikalischer Selbstversuch. Mit Jojo Phillipps am Schlagzeug und Karl Wegmann (Posaune) stießen kurze Zeit später zwei weitere Testkaninchen zum harten Kern der vier furchtlosen Gründungsmitglieder.

Bald war klar: Muckefuck – zu Beginn noch „The Buttonhole Jazzmen“ – konnte sich hören lassen. Nach ersten privaten Auftritten im Bekannten- und Freundeskreis wollte die Band mehr. Ein abendfüllendes Programm aus Jazzklassikern der 20er- und 30er Jahre wurde zusammengestellt. Jörg Dahmen verfasste die ersten eigenen Texte zu den traditionellen Jazzstücken, die von den ganz normalen Wirren des täglichen Lebens erzählen. Vom unbekannten Mann im Kleiderschrank, von der Pommesbud’ und dem grillenden Scheich mit Schrankwand im Zelt.

Im Jahr 2000 nahm Muckefuck eine erste Live-CD (bereits vergriffen) in der Düsseldorfer Szene-Kneipe "Dr. Jazz" auf.



  Fast drei Jahre nach Erscheinen der ersten CD wurde am 16. April 2003 eine neue CD (Bild) eingespielt. Auch dieses Mal wurde wieder live aufgenommen. Das traditionsreiche Lokal "Em Pöötzke" in der Düsseldorfer Altstadt bot einen würdigen Rahmen für diesen Live-Mitschnitt.

In den letzten Jahren ist das Jazzorchester Muckefuck zu einer festen Größe in der Jazzszene des Niederrheins geworden. Nach mehreren Umbesetzungen sieht das aktuelle Line-Up wie folgt aus:

Besetzung:
Jörg Dahmen: Klarinette, Saxophon, Gesang
Töppel Butera: Posaune, Trompete, Gesang
Pit Gilgenberg: Banjo
Michael Ledig: Bass
Jojo Phillipps: Schlagzeug